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Ihuen gekommen,“ ſagte er,„um die Begehung ei⸗ nes großen Verbrechens zu hindern;“ Vergniaud, der⸗ zeit Praͤftdent, antwortete mit Anſtand, obwohl zwei⸗ deutig. Er verſicherte dem Koͤnig, daß die Verſc lung ihre Pflichten kenne, und bereit ſey, 8 lung derſelben zu ſterben. Ein Mitglied de s Verges bemerkte mit bitterer Jronie, daß es der Verſamm⸗ lung unmoͤglich ſey, in Gegenwart des Monarchen rei zu berathſchlagen, und ſchlug vor, er ſolle ſich in eines der entfernteſten Ausſchußzimmer zuruͤckziehen, — ein Ort, wo die Ermordung verhaltnißmaͤßig leicht ſeyn mußte. Die Verſammlung verwarf dieſen Vor⸗ ſchlag als uͤbermuͤthig und hinterliſtig, und wieß der ungluͤcklichen Familie eine kleine Loge des ſogenann⸗ ten Logographen an, welche die Berichterſtatter der
Debatten zu benuͤtzen pflegten. Kaum war dieſe An⸗ ordnung getroffen, als ein heftiges Gewehr⸗ und Ge⸗ ſchuͤtzfeuer verkuͤndigte, daß des Koͤnigs Ruͤckzug das ſo ſehr gefuͤrchtete Blutvergießen nicht verhindert habe.
Man muß annehmen, es ſey Ludwigs Abſich geweſen, ſeine Garden und Vertheidiger ſollten ſich aus ſeinem Pallaſt ziehen, ſobald er ſelbſt denſelb verlaſſen haben wuͤrde; denn in welcher Abſicht ſollte er vertheidigt werden, da die koͤnigliche Familie nicht laͤnger dabei betheiligt war? und wie groß war die zefahr, da die Beſatzung um 300 Mann der beſten ruppen, die zur Bedeckung des Koͤnigs ausgewaͤhlt W, Scott's Werke XXVII. 2


