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Marquis v. Bouillé ſtand, und er hielt ſeinen eigenen Einfluß auf die Verſammlung fuͤr ſo groß, daß er un⸗ ter billigen Bedingungen eine große Majoritaͤt der Mit⸗ glieder dorthin zu ziehen glaubte. So viel iſt gewiß, daß er das groͤßte Uebergewicht beſaß; welches ein ein⸗ zelner Redner uͤber die Verſammlung ausuͤben konnte, und auch der einzige war, der den furchtbaren Jako⸗ binern Trotz und Drohungen entgegenſetzen konnte. „Ich habe dem militaͤriſchen und miniſteriellen Despo⸗ tismus widerſtanden“ ſagte er, als er ſich einem vor⸗ geſchlagenen Geſetze gegen die Emigranten widerſetzte, „kann man nun wohl annehmen, daß ich dem eines Klubbs nachgeben werde?“—„Mit welchem Rechte“ rief Goupil aus,„handelt Mirabeau als Diktator in dieſer Verſammlung?“—„Goupil“ erwiederte Mi⸗ rabeau„irrt ſich eben ſo ſehr, wenn er mich jetzt ei⸗ nen Diktator ſchilt, wie fruͤher, als er mich eigen Katilina nannte.“— Umſonſt verſuchten die entruͤſte⸗ ten Jakobiner, ihn von ihrem beruͤchtigten Berg herab durch ihr Gebruͤll zu unterbrechen.—„Weg mit die⸗ ſen ſchmutzigen Stimmen:“ ſagte Mirabeau mit der vollen Kraft ſeiner Donnerſtimme; und auf ſein Ge⸗ heiß ſchwieg der Vulkan. Jedoch, wie groß auch ſeine „Macht war, ſo bedachte Mirabeau doch wohl nicht ganz, wie viel weniger ſie ihm auf der koͤniglichen Seite nuͤtzen wuͤrde, als zur Zeit, wo er beguͤnſtigt von dem Winde und dem Strome einer großen allgemeinen Re⸗ volution dahin ſegelte. Er war uͤberdies eben ſo aus⸗ „ 4


