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durch dieſen Schritt als die Schande, welche von ei⸗ nem Betruge, der Niemanden taͤuſchen konnte, un⸗ zertrennlich war. Denn als der erſte Enthuſiasmus verflogen war, glaubte Niemand mehr an die Auf⸗ richtigkeit des Koͤnigs bei ſeiner Annahme der Konſti⸗ tution. Die Royaliſten waren empoͤrt daruͤber, und die Revolutionsmaͤnner konnten die Rede und die An⸗ nahme nur als Handlungen koͤniglicher Heuchelei be⸗ trachten. Oeffentlich ſprach man von Ludwig als von, einem Gefangenen und in tauſend verſchiedenen Wei⸗ ſen kuͤndigte ihm die oͤffentliche Stimme an, daß der Verluſt ſeines Lebens die Strafe eines jeden Verſu⸗ ches zu ſeiner Befreiung ſeyn wuͤrde.. Demungeachtet verſuchte es der Koͤnig, ſeine Flucht von Paris und der Revolution vermittelſt zweier ſich unbekannten Agenten, zu denen er allein Vertrauen fuͤhlte, zu bewirken. Der erſte war kein anderer als Mirabeau, derſelbe Mirabeau, der ſo viel zur Revo⸗ lution beigetragen hatte, aber als ein Ariſtokrat im Herzen, durch große Verſprechungen von Reichthum und Befoͤrderung fuͤr die koͤntgliche Sache gewonnen worden war, und nun ernſtlich daran arbeitete, ſein eigenes Werk zu zerſtören. Sein Plan war, die Verſammlung ſelbſt, auf welche ſeine Talente, ſeine Beredſamkeit und ſein Muth ihm ſoi großen Einfluß gaben, als ein Mittel zu benutzen, die koͤnigliche Gewalt wieder herzuſtellen. Er mach⸗ te zuletzt den Vorſchlag, daß ſich der Koͤnig von Paris nach Metz begeben ſollte, das damals unter den Befehlen des


