Teil eines Werkes 
27. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 3. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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nach Paris geſchleppt worden war, und ſtimmte daher mit allem Vorgeſchlagenen unter der ſtillſchweigenden Proteſtation uͤberein, daß ſeine Einwilligung durch Ge⸗ walt und Furcht erzwungen ſey. Sein Pallaſt wurde mit 800 Mann und 2 Feldſtuͤcken bewacht; und ob⸗ gleich dieſe Truppen wahrſcheinlich von Lafayette dazu beſtimmt waren, Ludwigs Perſon zu ſichern, ſo war es doch nicht minder gewiß, daß ſie auch die Beſtim⸗

mung hatten, die Flucht des Koͤnigs zu verhindern.

Der Koͤnig hatte ſonach guten Grund, ſich des trau⸗ rigen Rechtes eines Gefangenen zu bedienen, der keine geſetzmaͤßige Verbindlichkeit durch Handlungen eingehen kann, die nicht aus einem freien Willen fließen, und daher in der unfaͤhigkeit, welche den Zuſtand der Unterdruͤckung begleitet, eine Huͤlfsquelle gegen dieſe findet. Doch hieß es vielleicht, dieſes Recht bis zum Rande der Verſtellung, ja wohl noch daruͤber, treiben, als der Koͤnig(am 4. Febr. 1790⁰) anſcheinend frei und ungezwungen in die Nationalverſammlung ging, und mit einer ruͤhrenden wuͤrdigen Rede(wenn man ſie nur fuͤr aufrichtig haͤtte halten koͤnnen) die Verfaſ⸗

ſung annahm, gemeinſchaftliche Sache mit der wieder⸗

gebornen Nation machte, und ſich zum Haupte der Revolution erklaͤrte. Beherrſcht von den Umſtaͤnden, in denen er ſich befand, beſorgt fuͤr die Sicherheit ſeiner ei⸗ genen Perſon und ſeiner Familie, darf Ludwig nicht zu ſtreng beurtheilt werden; doch war dieſer Schritt koͤniglich und unpolitiſch. Augh gewann der ungluͤckliche Monarch nichts