Teil eines Werkes 
26. Band, Leben von Napoleon Buonaparte, Kaiser von Frankreich : mit einer Übersicht der französischen Revolution : 2. Theil (1827) The life of Napoleon Buonaparte, emperor of the French
Entstehung
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Noch muß bemerkt werden, daß der Koͤnig, ſo lange er einen Theil ſeiner Gewalt behielt, mit Huͤlfe des als beſtehend gedachten Oberhauſes, oder Senates, den Fortſchritten der Demokratie die Wage haͤtte halten koͤnnen. So ſchwierig auch die Aufgabe war, ſo haͤtte doch wenigſtens ein Verſuch damit gemacht werden ſollen; allein ungluͤcklicherweiſe wurde das Ohr des Koͤnigs abwechslungsweiſe von zwei Gattungen von Rathgebern beſtuͤrmt, von denen die einen ihm riethen, der Laune der Staatsverbeſſerer alles aufzuopfern, waͤhrend die andern ihn aufforder⸗ ten, ſich ihren vernuͤnftigſten Wuͤnſchen zu widerſe⸗ tzen, ohne zu bedenken, daß ſie mit Leuten zu thun hatten, die mit Gewalt nehmen konnten, was der Bitte verweigert ward. Mounier und Malouet riethen zur Errichtung zweier Kammern in dem dritten Stande, und Necker beguͤnſtigte ſicherlich ei⸗ nen Entwurf der Art; allein der Adel glaubte, er erheiſche von ihm eine zu große Aufopferung ſeiner Rechte, ob er ſchon den Ueberreſt derſelben zu ſichern verfprach; waͤhrend der demokratiſche Theil des drit⸗ ten Standes ihn hartnaͤckig, als den Gang des ſtaats⸗ umwaͤlzenden Impulſes hemmend, bekaͤmpfte.

Fuͤnf oder ſechs Wochen verfloſſen in nutzloſen Berathungen uͤber die Form, in welcher die Staͤnde votiren ſollten. Waͤhrend dieſer Zeit zeigte der dritte Stand durch ſeine Kuͤhnheit und Entſchloſſenheit, daß er den Vortheil, den er in Haͤnden habe, wohl