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an Selbſtvertrauen glich, das haͤufige Veraͤnderungen in Geſinnungen und Maaßregeln zur Folge hatte, ſo wie in einem Hang zur Weibergefaͤlligkeit, der ſowohl Henriette Marie, als Marie Antoinette in den Stand ſetzte, einen unheilvollen Einfluß auf ihre Rathſchlaͤge auszuuͤben. Beide Souveraine fie⸗ len durch denſelben Verdacht der Betruͤgerei und der Falſchheit, da doch vielleicht beide, unſtreitig aber Ludwig, ihr Betragen blos in Folge eines Wechſels ihrer Meinung oder, weil ſie ſich uͤberre⸗ den ließen, und den Geſinnungen Anderer nachgaben, aͤnderten.
Sicherlich haben wenige Monarchen unſeres Landes ihr Miniſterium und mit ihrem Miniſterium ihre Raͤthe und Maßregeln ſo oft veraͤndert, als Ludwig XVI., und zwar mit der ungluͤcklichen Folge, daß er weder bey einer ſtrengen und ſtandhaften Regierungsart lange genug beharrte, um Achtung einzufloͤßen, noch bey einer nachgebenden und ver⸗ ſaͤhnenden Politik, um Zutrauen zu erwerben. Mit Bedauern bemerken wir dieſe Unvollkommenheit an einem ſonſt ſo vortrefflichen Charakter; allein es war eine der Haupturſachen der Revolution, daß ein Fuͤrſt, der eine zu große Gewalt beſaß, als daß er ſie ohne Gefahr haͤtte behaupten oder abtreten koͤn⸗ nen, zwiſchen dem natuͤrlichen Entſchluſſe, ſeine er⸗ erbten Vorrechte zu vertheidigen, und dem Gerech⸗ tigkeitsgefuͤhle, das ihn zu der Abtretung desjenigen
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