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ligſten Belohnungen fuͤr ihre Vorſchuͤſſe entwinden. Durch eine lange Reihe ſolcher verderblicher Anlehen und die verſchiedenen Rechte, die als Buͤrgſchaft fuͤr dieſelben verliehen wurden, ſchienen die Finan⸗ zen Frankreichs in eine gaͤnzliche Verwirrung gera⸗ then zu ſeyn, und fuͤr alle diejenigen, welche ſie in Ordnung bringen wollten, ein unaufloͤsbares Chaos dargeboten zu haben. Obſchon die Generalpaͤchter dem Volke verhaßt waren, das mit Recht der Mei⸗ nung war, ihr uͤbermaͤßiges Vermoͤgen werde durch das Herzblut der Nation genaͤhrt, ſo waren ſie doch immer noch unumgaͤnglich nothwendig fuͤr den Staat, da ſie allein die Mittel zur Beſtreitung der Ausga⸗ ben deſſelben auffinden konnten: ſo hielten ſie die Regierung aufrecht, obſchon, wie Mirabeau richtig bemerkte, blos in dem Sinne, in welchem ein Strick. einen Gehaͤngten haͤlt.
Ludwig XVI. fuͤhlte den ganzen unheilvollen Zuſtand des oͤffentlichen Einkommens, und that alles Moͤgliche, um ein Mittel zur Verbeſſerung deſſelben aufzufinden. Er beſchraͤnkte ſeine perſoͤnlichen Aus⸗ gaben und die ſeines Hofſtaats mit einer Strenge, die an Kargheit graͤnzte, und den nothwendigen Glanz des Thrones verdunkelte. Auch ſchaffte er viele Penſionen ab; allein dadurch kraͤnkte er nicht nur diejenigen, die des gegenwaͤrtigen Genuſſes be⸗ raubt wurden, ſondern er verlor auch die Anhaͤng⸗ ichkeit der noch weit zahlreichern Klaſſe derer, die.


