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Geſchichte, daß, wie auf der einen Seite reiche und ſparſame Monarchen gewoͤhnlich im Stande waren, ſich in einem hohen Grade unabhaͤngig von ihren Unterthanen zu machen, ſo auf der andern das Volk in den Zeiten, in welchen die Schatzkammern leer waren, und von geldarmen Fuͤrſten Bewilligun⸗ gen zu Gunſten ſeiner Freiheiten als Gegengeſchenk fuͤr ihre Subſidien erlangt haben. Die Periode der Geldverlegenheit einer Regierung iſt auch die Kri⸗ ſis, bei welcher die Unterthanen die gegruͤndetſte Hoffnung zur Erlangung ihrer politiſchen Rechte ha⸗ ben, wenn ſie in einer ſolchen Zeit der Unterdruͤ⸗ ckung am meiſten preis gegeben ſind.
Vergebens ſucht die Konſtitution einer despo⸗ tiſchen Regierung durch ihre Formen den Gefahren in ſolchen Zeitumſtaͤnden vorzubeugen, indem ſie dem Souveragin das vollkommenſte und unbeſchraͤnkteſte Recht auf das Eigenthum ſeiner Unterthanen ver⸗ leiht. So weit auch dieſe Lehre in der Theorie reichen mag, ſo kann ſie doch in der Anwendung gewiſſe Graͤnzen nicht uͤberſchreiten, ohne entweder eine geheime Verſchwoͤrung, oder einen offenen Auf⸗ ſtand zu erzeugen. Denn dieſe ſind die maͤchtigen Anzeichen des groͤblich beleidigten Gefuͤhls, und der erſchoͤpften Geduld der Unterthanen unumſchraͤnkter Monarchien, und erſetzen den Mangel an allen re⸗ gelmaͤßigen politiſchen Gegengewalten gegen die Macht der Krone. Sobald das Maß des mehſch⸗


