69 loſigkeit und in dem Unglauben hatte, die baſelbſt nur zuſehr im Gange waren. Die Nothwendigkeit einer großen Veraͤnderung in den Grundſaͤtzen der alten franzoͤſiſchen Monarchie war aus den Eingrif⸗ fen der fruͤhern Koͤnige in die Freiheiten der Unter⸗ thanen entſprungen, und die Gelegenheit zur Aus⸗ fuͤhrung dieſer Veraͤnderung bot 1ch durch die Schwa⸗ che und finanziellen Verlegenheiten der gegenwaͤrti⸗
gen Regierung dar. Dieſe wuͤrden vorhanden gewe⸗
ſen ſeyn, haͤtten ſich der franzoͤſiſche Hof und die
hern Staͤnde unablaͤſſig durch die einfachen und tu⸗ gendhaften Sitten Spartas, in Verbindung mit dem
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ſtarken und reinen Glauben der erſten Chriſten, aus⸗
gezeichnet. Der Unterſchieb lag darin, daß ein cin⸗ faches, tugendhaftes und religioſes Volk ſich mit den⸗ jenigen Umwandlungen und Verbeſſerungen in ſeiner Regicrungsverfaſſung begnuͤgt haben wuͤrde, wodurch die Uebel, uͤber die ſie ſich gerechterweiſe und drin⸗ gend zu beklagen hatten, eutfernt geworden waͤren. Sie wuͤrden ſich bemaͤht haben, offenbare und prak⸗ tiſche Irrthuͤmer in dem politiſchen Koͤrper zu ver⸗ beſſern, ohne ſich zu Extremen hinreißen zu laſſen, ſei es nun durch den Wunſch, traͤumeriſche Theorien in die Wirklichkeit einzufuͤhren, und die Eitelkeit, ihren beſondern philoſophiſchen oder politiſchen Leh⸗ ren Anſehen und Guͤltigkeit zu verſchaffen, oder durch die ſelbſtſädrigen Schluffe der Demagogen, die in der
Poſſnung ihre Lage durch Relchthuͤmer zu verbeſſern,


