37 durch welche bald die entfernten und achtloſen Ei⸗ genthuͤmer in Schatten geſtellt wurden, und bildeten einen Stand, der von dem der Mittelmaͤnner in Irland nicht ſehr verſchieden war. Sie waren, wie es ſich von ſelbſt verſteht, Plebejer von Geburt und mußten zufolge ihres Berufs ſich mit dem Detall derjenigen oͤffentlichen Geſchaͤfte vertraut machen, die ſie im Namen ihrer Herrn zu beſorgen hatten. Manche von ihnen wurden im Laufe der Revolution reiche und angeſehene Maͤnner, wie oft ein tuͤchtiger und geſcheuter Vezier der Nachfolger eines in Uep⸗ pigkeit verſunkenen Sultans wird. Man konnte den hohen Adel zwar wohl noch die Zierde, aber nicht mehr die Schutzwehr des franzoͤſiſchen Hofes nen⸗ nen. Die Mitglieder deſſelben waren feingebildete,
tapfere Maͤnner, voll Ehrgefuͤhl, und haben in man⸗
chen Faͤllen nicht unbedeutende Talente gezeigt. Aber ſie hatten ſich zu ſproͤde von den untergeordneten Klaſſen abgeſondert, auf welche ſie einen gewiſſen Einfluß hatten ausuben ſollen. Das Band mit die⸗ ſen war locker geworden, oder auch ganz zerriſſen. Der Edelmann hatte den koͤſtlichſten Stein in ſeiner Adelskrone achtlos weggeworfen: die Liebe und die Achtung des Grundbeſitzers, des Paͤchters und des Bauern, einen ſeiner Stellung in einem wohlgeord⸗ neten Staate ſo angemeſſenen Vorzug, der auf ſo
ſchaͤtzbaren Grundſaͤtzen beruht, daß, wer ihn nicht
gchtet oder vernichtet, ſich gewiſſermaßen eines Hoch⸗


