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milien ſelbſtſtaͤndig und zur Behauptung ihres Ran⸗ ges der Beihuͤlfe des Staates nicht beduͤrftig waren.
Alle uͤbrigen hatten keine andern Huͤlfsquellen, als ihre ausſchließlichen Anſpruͤche auf Offiziersſtellen und auf gewiſſe Staatsaͤmter. Dieſe Huͤlfsquellen aber
waren eben nicht ſehr ergiebig, dagegen doch laͤſtig fuͤr den Staat und dem Volke ſehr werhaßt. Selbſt in dem Kriegsdienſte, fuͤr den ſie gleichſam geboren
waren, hatten die Edelleute von der zweiten Klaſſe eben kein großes Gluͤck zu hoffen; alles, was ſie nach einer langen Dienſtzeit erſtreben konnten, war die Stelle eines Oberſtlieutenants, oder eines Platzkom⸗ mandanten in einem kleinen Staͤdtchen; die wichti⸗ gern und eintraͤglichern Stellen in der Armee waren dem hohen Adel vorbehalten. Dies mußte zur Fol⸗ ge haben, daß unter den zahlreichen Mitgliedern der bevorrechteten Klaſſe, die in der Armuth ſchmachte⸗ ten, denen der Ausweg der Induſtrie verſchloſſen war, wohl manche zu niedrigen und entehrenden
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Mieteln ihre Zuflucht nehmen, und daß Spielhaͤuſer
und andere wenig achtbare Inſtitute von Individuen beſucht und beſchuͤßf wurden, die durch ihre edle Abkunft, ihre Titel und Ehrenzeichen nicht gegen
den Verdacht einer ſehr ſchlechten Auffuͤhrung ge⸗ ſchuͤtzt wurden, wodurch dann die gauze Koͤrperſchaft
an Achtung verlor.
Der Adel theilte ſich drittens in en hohen Adel
und in den Landadel: jener beſtand aus Maͤnnern W. Scott's Werke. XXV. 3


