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wo ich es ſagen muß, daß ich der ungluͤckliche Carl Stuart bin, deſſen Schickſal es uͤber ihn verhaͤngt hat, die Urſache des Verderbens ſeiner beſten Freunde zu ſeyn, und deſſen gegenwaͤrtiger Aufenthalt im Kreiſe Ihrer Familie und allen Ihrigen den Unter⸗ gang droht.“ 1 3
„Mr. Louis Kerneguv,“ ſagte der Ritter hoͤchſt aufgebracht,„ich will es Sie lehren Ihre Witze beſſer zu waͤhlen, wenn Sie mich anreden; denn, bei Gott, es bedarf nur noch einer geringen Beleidigung, und Ihr boshaft leichtfertiges Blut wird fließen.“
„„Um Gotteswillen, ſchweigen Sie!“ rief Albert ſeinem Vater zu.„Es iſt wirklich der Koͤnig; und ſeine Perſon ſchwebt in ſo großer Gefahr, daß je⸗ der Augenblick den er verweilt die unglücklichſten Fol⸗ gen herbeiziehen kann.“
„Gerechter Gott!“ ſagte der Vater, indem er die Haͤnde zuſammenſchlug und auf das Knie fallen wollte,„iſt mein innigſter Wunſch erhoͤrt worden! und ach, auf eine Weiſe, daß ich beten muß, es haͤtte nie Statt gefunden.“.
Dann verſuchte er es, ſeine Knie vor dem Koͤnige zu beugen— kuͤßte ſeine Hand, heiße Thraͤnen ent⸗ rollten ſeinem Auge— dann fuhr er fort:„Um Ver⸗ zeihung, Mylord— Ew. Majeſtaͤt wollte ich fagen— erlauben Sie mir in Ihrer Gegenwart nur einen Au⸗ genblick ſitzen zu duͤrfen, bis mein Blut wieder ruhi⸗ ger ſchlaͤgt, und dann—
Carl erhob ſeinen alten, getreuen Unterthan vom Boden; und beſtand ſelbſt in dieſem Augenblick der Furcht, der Angſt und der Gefahr darauf ihn zu ſei⸗ nem Sitze hinzufuͤhren, in den er mit anſcheinender Erſchoͤpfung ſank, das Haupt herabgebeugt auf ſeinen langen weißen Bart, ſo daß es ſich mit ſeinem Sil⸗ berhaare vermiſchte. Alexis und Albert blieben bei dem Koͤnig, gaben ihm Gruͤnde an und beſtanden auf feiner augenblicklichen Abreiſe. 4—. „Die Pferde ſind in der Huͤtte des Färſters,“


