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darre Albert,„ſie ſind heute ohnedieß ſtark angeſtrengt worden.“
„Leben Sie wohl,“ ſagte Rochecliffe,„ich muß an mein Geſchaͤft— ergeben Sie ſich einſtweilen der Ruhe und dem Schlafe.— Einen ermordeten Koͤr⸗ per zu verbergen, und in derſelben Nacht einen Kö⸗ nig aus Gefahr und Gefangenſchaft zu erretten, ſind zwei Thaten, die zu verrichten nur wenig Leuten au⸗ ßer mir beſtimmt ſind; aber waͤhrend ich meine Ruͤ⸗ ſtung anlege, will ich nicht groß thun, als haͤtte ich den Sieg ſchon errungen.“ Indem er das ſagte, verließ er das Zimmer, huͤllte ſich in ſeinen Mantel, und eilte der ſogenannten Einoͤde zu.
Die Nacht war froſtig und kalt. Hoch lag der Nachtthau auf der Oberflaͤche; doch war die Nacht nicht ſehr dunkel iu nennen, obgleich die Wolken die Geſtirne groͤſtentheils verhuͤllten. Dennoch konnte Roche⸗ cliffe den Forſter nicht erkennen, bis, als er einigemal gehuſtet hatte, Jocolin das Signal mit einem Licht⸗ ſtrahl aus der Blend⸗Laterne beantwortete, die er trug. Geleitet von dieſem Zeichen ſeiner Gegenwart fand ihn der Geiſtliche gelehnt an einem Pfeiler, der einſt eine nun verfallene Terraſſe hielt. Er hatte eine Art, eine Schaufel und das Fell eines Rehes uͤber ſeinen Schultern haͤngen.
„Wozu brauchſt Du denn das Fell, Jocolin,“
ſagte Dr. Rochecliffe,„daß Du es bei ſolch einem
Geſchaͤfte umhaͤnaſt?“
„Ja ſehen Sie Doctor,“ antwortete er,„es iſt eben ſo angenehm zu erzaͤblen, als Alles Uebrige. Der Mann und ich— der dort— Sie wiſſen, wen ich meine— hatten vor vielen Jahren einen Streit wegen dieſes Rehes. Denn obaleich wir vertraute Freunde waren, und es dem Philipp mit Erlaubniß meines Herrn geſtattet war, mir in meinen Verrich⸗ tungen beizuſtehen, ſo wußte ich doch trotz Allem, daß Pbilipp Haceldine zuweilen dennoch Waldfreveln be⸗
ging. Zu jener Zeit waren die Wilddiebe ſehr kuͤhn,


