mit etwas Wichtigem beauftragt glaubt. Er trat ein mit lang herabhaͤngendem Schweife, mit gebeug⸗ tem Haupte und zuruͤckgeſchlagenen Ohren mit der kraͤftigen aber melancholiſchen Wuͤrde eines Streit⸗ pferdes bei dem Leichenbegaͤngniſſe leines Herrn. Auf dieſe Weiſe ſchritt er durch die Halle, ging gerade auf Jocoline zu, der ihn mit Bewunderung betrach⸗ tete, ſtieß ein kurzes melancholiſches Geheul aus, und legte den Gegenſtand, den er in ſeinem Munde trug, zu ſeinen Fuͤßen nieder. Jocolin beugte ſich und nahm von dem Boden den Handſchuh eines Mannes, wie ihn die Soldaten tragen, der aber ei⸗
ſchleuderte, zuruͤckſchwankte, einen Seufzer ausſtieß,
„Verſlucht ſey doch die Memme,“ ſagte der Rit⸗ ter; der den Handſchuh aufhob, und ihn betrachtete.
„Man ſollte Dich wieder in die Schule ſchicken, und Dich peitſchen, bis das Memmenblut ganz aus⸗ gelaufen iſt.— Was ſiehſt Du denn den Handſchuh ſo an, Du feiger Geſell, und noch einen ſehr ſchmu⸗ zigen Handſchuh dazu?— Still, da ſind ja Schrift⸗ zuͤge— Joſeph Tomtins!— Wie, das iſt ja der rundkopfige Burſche— ich hoffe, daß zhm kein Un⸗ gluͤck wiederfahren iſt.— Denn das iſt kein Schmutz am Fechthandſchuh, ſondern Blut.— Bevis kann den Vurſchen gebiſſen haben, und doch ſchien ihn der Hund wohl leiden zu koͤnnen,— oder auch die Hirſche koͤnnen ihn beſchaͤdigt haben— fort Jocolin, augen blicklich und ſieh wo er iſt— lege Dein Jagdyorn an.⸗“
„Ich kann nicht gehen,“ ſagte Jocoline,„wenn nicht,7— und abermals blickte er kummervoll den
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