Teil eines Werkes 
14. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 5. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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34 tor,“ ſagte er, als er ſich eng an Rochecliffe ſchmieg⸗ te.

„Was Thor, Narr, Dummkopf,“ ſagte der Ritter, „verlangſt Du von Doctor Rocheeliffe, daß er Dir zu dieſer Stunde Geſellſchaft leiſte? Fort Kerl!— Geh augenblicklich hin, oder ich will Dir Deine Schur⸗ kentatzen zerbrechen.“

Jocolin ſah den Geiſtlichen an mit einem Blicke, in welchem der Todeskampf ſich zeigte und als bitte er ihn zu ſeinen Gunſten ein gutes Wort einzulegen. Eben wollte er ſprechen, da erhob ſich ein melaucho⸗ liſches Geſchrei am Thore der Halle, und man hoͤrte einen Hund um Einlaß ſchreien.

„Was will denn jetzt der Bevis?“ ſagte der Ritter.„Heute muß gewiß Aller— Narren— Tag ſeyn, denn es ſcheint mir, als wuͤrde Alles verruͤckt!“

Derſelbe Laut ſchreckte Albert und Carln von einer Privatunterhaltung auf, in welcher ſie vertieft waren, und Albert lief an die Thuͤre der Halle, um perſoͤnlich die Urſache des Geraͤuſches zu erforſchen.

Es iſt keine Gefahr vorhanden,“ ſagte der alte Ritter zu Kerneguy, denn in ſolchen Faͤllen iſt das Bellen des Hundes kurz, ſcharf und wuͤthend. Aber man ſagt dieſes lange Heulen, waͤre Unheil bedeu⸗ tend. Gerade ſo ſtoͤhnte Bevis Ahne die liebe lange Nacht, in welcher mein Vater ſtarb. Koͤmmt es nun als eine Vorbedeutung, ſo geb es nur Gott, daß es den Alten und Nutzloſen gaͤlte, und nicht den Jun⸗ gen, und denſenigen, die noch dem Koͤnige und dem Vaterlande dienen koönnen!“

Der Hund war bei dem Oberſten Lee, der ein wenig an der Thuͤre der Halle ſtehen blieb, um zu hoͤren ob es draußen nichts Beunruhigendes gebe, ſtillſchweigend vorbeigegangen, trat in das Zimmer, wo die Geſellſchaft verſammelt war, trug etwas in ſeinem Munde und zeigte im ungewoͤhnlichen Grade jenes Bewußtſeyn der Pflicht und des Intereſſe's⸗ melches ein Hund darzulegen ſcheint, wenn er ſich