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unterworfen ſind, und die das herannahende Gewitter ſchon fruͤher empfinden.
Der verkleidete Monarch, welcher wußte, daß er noch hente ſeinen zeitlichen Zufluchtsort verlaſſen mußte, fuͤhlte auch ſeinen Theil an dem finſteren Ernſte, der die kleine Geſellſchaft uͤberfallen hatte. Aber er war der Erſte, der ſich davon loß riß, da er weder zu ſei⸗ nem Charakter, noch zu ſeiner Lage paßte. Froͤhlich⸗ keit war der Fuͤhrer des Erſteren, und der Letztere er⸗ forderte Geiſtesgegenwart, und nicht Muthloſigkeit.
„Wir erſchweren die Srunde, in welcher wir uns
6 Melancholie uͤberlaſſen. Waͤre es nicht beſſer wenn
Sie Fraͤulein Alexis mich bei Patrik Careys froͤhli⸗ chem Lebewohl accompagnirten.— Ach kennen Sie den Pat Carey nicht— ein juͤngerer Bruder des Lord Falkland?“
„Ein Bruder des unſterblichen Lord Falkland, und Geſaͤnge ſchreiben?“ ſagte der Doctor.
„Ach Dockor die Muſen empfangen ihre Zehen⸗ ten ſo gut wie die Kirche,“ ſagte Carl,„und haben von jeder bedeutenden Familie ihren Antheil. Sie kennen zwar den Tert nicht, Fraͤnlein Alexis, aber Sie koͤnnen mir doch in der Ausfuͤhrung der Melo⸗ die beiſtehen:
„Es kömmt jetzt die Stunde die herbe, des Abſchieds herbei, „Ich ſeh' dich o Woodſtock, du liebes wohl niemals auf's Reu', „Drum bringet die Schaale die volle, wir bleiben uns treu „Der ſchäumende Becher der Zeuge ſey!“
Der Geſang ertoͤnte, aber nicht mit Luſt. Es war eine jener Anſtrengungen gezwungener Freude, die mehr als jede andere Weiſe die Abweſenheit der wahren Fröh ichkeit anzeigt. Carl hielt ein und machte den Choriſten Vorwuͤrfe.
„Sie ſingen mein theures Fraͤulein Aleris, als ſagten Sie die ſieben Bußpſalmen her, und Sie mein Puter Doctor als laͤſen Sie ein Todtenamt.“
Haſtig ſtand der Doctor vom Tiſche auf und eilte gegen das Fenſter; denn der Ausdruck ſtimmte ſon⸗


