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horſam, da es unnuͤtz geweſen ſeyn wuͤrde, dagegen zu ſtreiten. 3 1
Zweites Kapitel.
„Wäre mein William jetzt doch nur da, Er würde den Kampf nicht verfehlen.“ Da eilt an die Thure mit mächtiger Ert'⸗ Ein Page mit finſterer Miene, „Ich ſah, o Meiſter, ich ſah ſie dort ſtehn, Dort unter dem dornichten Strauche Gar viele der Krieger, geruſtet zum Kampf⸗ Zur Rache!“ ſo ſchrie er und ging. Henry Mackenzie.
Schon fruͤh um 8 Uhr Abends war die kleine
Geſellſchaft im Jaͤgerhauſe zum Abendeſſen verſäm⸗
melt. Sir Henry Lee, die Speiſen, welche auf dem Tiſche ſtanden, vernachlaͤßigend, ſtand bei einer Lampe am Camine, und las mit finſterer Aufmerkſamkeit
einen Brief.
„Schreibt Ihnen mein Sohn aus uͤhr licher als mir, Dr. Rochecliffe?“ ſagte der Ritter. „Mir ſagt er nur, daß er wahrſcheinlich heute Nacht zuruͤckkehren wird, und daß Mr. Kerneguy ſich
bereit halten muͤſſe, augenblicklich mit ihm abzureiſen.“
„Was will dieſe Eile? Haben Sie von neuen Nachſu⸗ chungen unſerer leidenden Parthei gehort? Ich wollte Sie erlaubten mir auch nur einen Tag die Geſell⸗ ſchaft meines Sohnes zu genießen.“ 3
„Die Ruhe, die davon abhaͤngt, ob die Boͤſen nachlaſſen vom Verfolgen,“ ſagte Doctor Rocheeliffe, „kann man nicht nach Tagen und Stunden, ſondern nur nach Minuten zahlen. Juͤr einen Augenblick hatten ſie ihren Blurdurſt zu Worceſter geſtillt, aber ich glaube ihre Gier wird wieder rege.“
„Sie haben alſo Nachrichten hieruͤber,“ ſagte Sir Henry. 3


