Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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zuruͤckſtieß.

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Andere moͤgen mit trockenen Lippen, wie die Papi⸗ ſten durch Enthaltſamkeit Buße thun, waͤhrend der Kelch der Freude ſeine Wonne ausgießt. Liebſt Du das Geld? Ich habe, und kann noch mehr ver⸗ ſchaffen habe die Freiheit, es auf jede Weiſe und durch jedes Mittel herbeizuſchaffen mein iſt die Erde und ihre Fuͤlle. Wunſcheſt Du Macht? Zu welchem Gute dieſer armen getaͤuſchten Commiſaͤre haſt Du Luſt, ich will es Dir verſchaffen; denn ich habe es mit einem machtigern Geiſte als einer von ihnen zu thun. Nicht ohne Auftrag habe ich dem Ropaliſten Rochecliffe und dem Thoren Joliffe gehol⸗ fen, ſie vertleidet, zu erſchrecken und zu verja⸗ gen. Fordere was Du willſt, Phoebe, ich kann es Dir geben oder verſchaffen dann tritt ein mit mir in ein wonnernolles Leben auf dieſe: Welt, das nur Dir Vorſchmack der paradiſiſchen Freuden jen⸗ ſeits ſeyn wird, Abermals verſuchte es der ſchwaͤrmeriſche Wolluͤſt⸗ ling, das arme Maͤdchen zu ſich hin zu ziehen, waͤh⸗ rend ſie, beunruhigt aber nicht außer Faſſung, es ver⸗ ſuchte, ibn durch freundliches Bitten zu bewegen, ſie loszulaſſen. Aber ſeine, ſonſt nicht eben ſehr kraͤfti⸗ gen, Zuͤge hatten einen furchtbaren Auadruck erlangt und er rief aus:Nein Phvebe glaube nicht, daß Du mir entgehen kannſt Du biſt meine Gefan⸗ ene Du haſt die Stunde der Enade verſaͤumt, ie iſt abgelaufen ſiehſt Du, das Waſſer ſtroͤmt

vom Kruge uͤber und das war das Zeichen zwi⸗ ſchen uns. Darum will ich keine Worte mehr

mit bir verlieren, deren Du unwuͤrdig biſt, ſondern Dich behandeln wie eine, welche die angebotene Gnade

Mr. Tomkins, ſagte Phoebe mit bittendem

Tone,bedenken Sie, um Gotteswillen, ich bin eine aͤlternoſe Waiſe thun Sie mir nichts zu Leide: es waͤre ja eine Schande fuͤr Ihre Staͤrke und Maͤnnerkraft ich kann die ſchoͤnen Worte nicht