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hinzu—„das Dich oder Deinesgleichen unter ſeinen Adelichen und Herrſchern zählt!“
„Nein, ſchoͤne Alexis,“ ſagte Carl, deſſen Gut⸗ muͤthigkeit wohl die Haͤrte des Vorwurfs fuͤhlte, der aber doch nicht ganz den erwuͤnſchten Eindruck machte. „Sie ſind zu ungerecht gegen mich— zu partheiiſch fuͤr einen gluͤcklicheren Mann. Nennen Sie mich nicht unfreundlich; ich ſtehe nur hier, um der Auf⸗ forderung des Mr. Everard zu genuͤgen. Ich konnte es weder verweigern, noch mich jetzt da ich hier bin zuruͤckziehen, ohne meine Ehre zu verlieren; und der Verluſt meiner Ehre wuͤrde ſich auf viele Leute aus⸗ dehnen— es waͤre zu ſchimpflich. Wenn er auf ſei⸗ nem Antrag beſteht, ſo muß es auf die gewöhnliche Weiſe entſchieden werden. Zieht er ihn aber zuruͤck, oder gibt er ihn auf, ſo will ich Ihrentwegen nicht darauf beſtehen. Ich will ſelbſt keine Abbitte wegen der Muͤhe fordern, die er mir gemacht hat, ſondern ich werde alles hin gehen laſſen, als ware es nur die Folge irgend eines ungluͤcklichen Mißverſtaͤndniſſes, deſſen Grund ich meiner Seils nicht unrerſuchen will.— Das thue ich Ihrentwegen, und es iſt viel fuͤr einen Mann von Ehre ſich ſoweit herabzulaſſen. — Sie wiſſen, daß die Herablaſſung von meiner Seite beſonders wirklich ſehr groß iſt. Nennen Sie mich alſo nicht ungroßmuͤthig, oder unfreundlich, da ich vereit bin alles zu thun, was ein Mann nur gewaͤh⸗ ren kann und vielleicht noch mehr, als ein Mann von Ehre gewaͤhren ſollte.“
„Hoöorſt Du das, Everard,“ rief Alexis aus— „hoͤrſt Du das? Die furchtbare Wahl liegt ganz bei Dir. Du biſt ja ſonſt gewoͤhnlich maͤßig in Deinen Leidenſchaften, religiös, vergebend— willſt Du eines bloßen Ehrenpunctes wegen dieſen unchriſtlichen Pri⸗ vatſtreit bis zum Morde fuͤhren? Glaube mir, wenn Du jetzt den beſſeren Grundſaͤtzen Deines ganzen Lebens zuwider, Deinen Leidenſchaften die Zuͤgel ſchießen laͤſ⸗
W. Scott's Werke. XIII. 8


