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bitten, Ihre Vernunft, Ihren Geiſt und Ihre Reli⸗
gion zu Rathe zu ziehen, und vom Kampfe abzuſte⸗ hen.“ „Ich bin gehorſam wie ein morgenländiſcher
Sclave, Madame,“ antwortete Carl indem er ſein
Schwerd einſteckte;„aber ich verſichere Sie, daß die Sache, welche Sie ſo ſehr betrübt, eine bloße Klei⸗ nigkeit iſt, die in fünf Minuten zwiſchen dem Obri⸗ ſten Everard und mir leichter ausgemacht werden wird, als mit Beihülfe einer ganzen Kirchen⸗Synode und eines weiblichen Parlamentes um den ehrwürdi⸗ gen Deliberationen beizuwohnen.— Mr. Everard, wollen Sie mir die Gejälligkeit thun, ein wenig wei⸗ ter mit mir zu gehen?— Wie mir ſcheint, müſſen wir den Ort verändern.“
„Ich bin bereit Sie zu begleiten, Sir,“ ſagte Everard, der ſein Schwerd eingeſteckt hatte, ſobald ſein Gegner es that.
„Alſo habe ich keinen Einfluß auf Sie, Sir,“ ſagte Alexis, die fortfuhr ſich an den König zu wen⸗ den.—„Fürchten Sie nicht, daß ichedas Geheimniß das in meiner Macht ſteht gebrauche, um zu verhin⸗ dern, daß dieſe Sache nicht aufs Aenßerſte kömmt? Glauben Sie, dieſer Edelmann, der jetzt ſtine Hand gegen Sie aufhebt, wenn er wüßte“—
„Wenn er wüßte, daß ich Lord Willmot wäre, Madam, wollten Sie ſagen?— Der Zufall hat ihm ſchon Beweiſe in Haͤnden gegeben, die ihm genügen,
und ich glaube es wuͤrde Ihnen ſchwer fallen, ihm
eine andere Meinung beizubringen.“
Alexis ſchwieg, und ſah mit großer Verachtung auf den König, während die folgenden Worte in Zwi⸗ ſchenräumen ihrem Munde entfloßen, als ſtrömten ſie nur nach und nach trotz der Gefühle hervor, die ſie zurückhalten wollten—„Kalt— egoiſtiſch— un⸗ dankbar— unfreundlich!— Wehe dem Lande das“ — Sie hielt merklich verlegen ein, dann liae ſie
in⸗


