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„Nein alle Teufel Herr Doctor, das geht nicht an, das iſt zu arg“ ſagte Wildrake;„wenn Achtung vor der Kirche nicht daran verhinderte, ſo wuͤrde ich aus Rache ein Presbyterianer werden.“
„Dreten Sie ein wenig zurück Sir, wenn es Ihnen gefaͤllig iſt“ ſagte der Doctor„und dringen Sie nicht ſo dorthin.“— Denn in der Bewegung ſeines Her⸗ zens hatte ſich Wildrake dem Orte genähert, wo Ale⸗ ris verborgen ſtand.
„Und warum nicht, wenn ich Sie bitten darf, Doc⸗ tor“ ſagte der Cavalier.
Aber als er einen Schritt vortrat, blieb er plötz⸗ lich ſtehen, und brummte mit einem kräftigen Verwun⸗ derungs⸗Eid:„ein Unterrock im Geſträuch, wahrhaftig das iſt reſpectabel um dieſe Stunde Hui, Hui!“ Er drückte ſein Erſtaunen in einem langen Pfeiffen aus; dann wandt' er ſich gegen den Doctor, und legte den Finger an die Naſe.„Sie ſind fein, Doctor— ver⸗ zweifelnd fein! Aber warum haben Sie mir nicht ei⸗ nen Wink gegeben, welche Bequemlichkeit Sie hier ha⸗ ben— ich meine Ihre Conterbandwanren? Seyen Sie ruhig Herr, ich bin kein Mann dazu, die verbor⸗ genen Genuͤſſe eines Geiſtlichen zu verrathen.
„Sir“ ſagte Doctor Rochecliffe„Sie ſind imper⸗ tinent, und wäre es Zeit dazu und der Mühe werth, ſo würde ich Sie dafür ſtrafen.“
Der Doctor hatte lange genug im Kriege gedient, um zu ſeinen Eigenſchaften als Geiſtlicher noch die ei⸗ nes Cavallerie⸗Officiers hinzuzufügen, er erhob alſo ſei⸗ nen Stock zu Wildrakes unendlichem Entzücken, deſ⸗ ſen Ehrfurcht vor der Kirche keineswegs im Stande war ſeine Liebe zum Streit zu zähmen.
„d Herr Doctor“ ſagte er,„wenn Sie Ihre Waffe wie ein Schwerdt erheben, ſo bin ich auch dabei.“ Sprachs und fiel mit ſeinem gezogenen Napiere aus, doch nicht gerade gegen des Doctors Perſon, ſondern nur nach dem Orte hin wo jener ſtand. Aber Roche⸗ cliffe änderte die Richtung ſeines Stockes, und ſchlug


