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dung welche Kerneguy dem Geſpraͤche gegeben hatte in ihrer Gegenwart nicht fuͤr ſehr paſſend. Da er nun auf eine hoͤfliche Weiſe die Unterredung abbre⸗ chen wollte ſo ſagte er:„Ich ſehe, es iſt jetzt die Zeit wo die Geſchaͤfte der Haushaltung meine Tochter ab⸗ rufen; ich biete Ihnen, junger Freund alſo an, einen Gang mit mir zu machen, entweder mit dem Rap⸗ piere, dem Florete oder dem Dolche, oder wenn es Ihnen lieber iſt, mit Ihren Nationalwaffen; denn ich denke wir werden Kriegswerkzeuge aller Art in der Halle finden.
Es wuͤrde eine zu hohe Auszeichnung ſeyn, ſagte Mr. Kerneguy, wenn es einem armen Pagen geſtat⸗ tet ſeyn ſollte, mit einem ſo beruͤhmten Ritter wie Sir Henry Lee einen Gang mit den Waffen zu ma⸗ chen, und er hoffe einer ſo großen Ehre noch theil⸗ haftig zu werden, ehe er Woodſtock verlaſſe; aber fuͤr jetzt verurſache ihm ſeine Laͤhmung noch ſo viel Schmer⸗ zen, daß er ſich des Verſuches ſchaͤmen muͤßte.
Hierauf ſchlug ihm Sir Henry vor, ein Trauer⸗ ſpiel von Shakespeare zu leſen, und oͤffnete Koͤnig Richard II. Aber kaum hatte er mit den Worten angefangen:
„Mein alter Oheim John von Gaunt, mein ſtets geehrter Lancaſter.“
Als der junge Edelmann ſo entſetzliche Kraͤmpfe bekam, daß ihn nur augenblickliche Bewegung davon befreien konnte. Er bat alſo um die Erlaubniß, ei⸗


