Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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20 welche ſich der Regierung bemaͤchtigt haben ein von den Feinden verbreitetes Geruͤcht. Nein, Herr, ſagte Kerneguy lachend,wir muͤſſen in unſerem Eifer unſeren Feinden nicht noch mehr zur Laſt legen als ſie ohnehin verdienen. Fraͤu⸗ lein Aleris hat mir die Frage vorgelegt. Ich kann darauf nur erwiedern, daß niemand dem Koͤnige inniger ergeben ſeyn kann als ich, daß ich ſehr parteiiſch fuͤr ſeine Verdienſte und blind fuͤr ſeine Fehler bin . daß ich endlich der Letzte ſeyn wuͤrde, der ſeine Sache aufgibt, ſo lange ſie noch zu vertheidigen iſt. Den⸗ 3 noch muß ich geſtehn, daß, wenn auch die Vorzuͤge ſeines Ahnen von Navarra ſich nicht ſaͤmmtlich auf ihn vererbt haben, der arme Koͤnig doch einen Theil des Fleckens beſitzt, von dem man glaubt, daß er den Glanz des großen Fuͤrſten verdunkelte daß Carl ein wenig weichherzig ſcheint, wo die Schoͤnheit im Spiele iſt. Tadlen Sie ihn deßwegen nicht allzuſehr, mein ſchi nes Fraͤulein Aleris, wenn der Unſtern eines Manm G nes ihn zwiſchen Dornen treibt, waͤre es nicht hart wenn man ihm verbieten wollte, ſich mit den weni⸗ gen Roſen zu erfreuen die er unter ihnen findet? Alexis, welche wahrſcheinlich glaubte, das Geſpraͤh

waͤre ſchon weit genug gediehen, ſtand auf, waͤhrend Mr. Kerneguy ſprach, und hatte das Zimmer ſchon ver⸗ laſſen ehe er geendigt hatte, ohne dem Anſcheine nach, die Frage zu hoͤren mit welcher er ſchloß. Ihr Vater billigte ihr Weggehn, denn er hielt die Wen⸗