Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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15 Gluͤck beſitzen, ſo wird er Alles ſeyn, was Englands waͤrmſte Wunſche erwarten.

Es entſtand eine Pauſe; denn Alerxis fuͤhlte, daß ſie fuͤr ihr Geſchlecht und fuͤr ihr Alter zu frei und zu eifrig geredet hatte. Sir Henry war in Betrach⸗ tungen uüber das Schickſal ſeines verſtorbenen Souve⸗ rains vertieft, waͤhrend Kerneguy und ſein vermeint⸗ licher Herr ſich vielleicht deßwegen beſonders verlegen fuͤhlten, weil ſie wußten, wie ſehr fern der wirtliche Carl von dieſem idealiſchen, mit ſchimmernden Far⸗ ben gezeichneten Character war. In manchen Faͤllen wird ein uͤbertriebenes, unpaſſendes Lob die haͤrteſte Satyre.

Aber dieſe Betrachtungen waren nicht der Art, daß ſich die Perſon, welcher ſie zu großem Nutzen haͤt⸗ ten dienen koͤnnen, ihnen lange uͤberlaſſen haͤtte. Er⸗ nahm einen ſpottenden Ton an, was vielleicht die be⸗ quemſte Weiſe iſt, den Vorwuͤrfen einer inneren Stim⸗ me zu entgehen.Ein jeder Ritter ſagte er,ſollte zum Dank ſein Knie vor Fraͤulein Alexis Lee beugen, weil ſie ein ſo ſchmeichelhaftes Bild von dem Konige ihrem Herrn gemacht; indem ſie zu ſeinen Gunſten die Tugenden aller ſeiner Ahnen in Anſpruch nahm; nur von einem Punkte haͤtte man erwarten ſol⸗ len, daß ein weiblicher Maler ihn nicht mit Still⸗ ſchweigen ubergehen wuͤrde. Wenn ſie ihn ſeinem Ahnen und Vater zu Liebe, zu einem Muſter koͤnig⸗ licher und perſonlicher Vortrefflichkeiten machte, warum