3 14 8 Zuͤge, jedoch ſo, daß er die ſchoͤne Rednerin voͤllig im Auge behalten konnte.
Albert Lee, welcher wußte, in weſſen Gegenwart dieſe Lobrede ausgeſprochen wurde, fuͤhlte ſich ſehr verlegen; aber ſein Vater, deſſen ſammtlichen Gefuͤhlen dadurch geſchmeichelt wurde, war entzuͤckt.
„ So viel vom Koͤnige, Alexis,“ ſagte er,„nun vom Menſchen.“
„Was den Menſchen betrifft,“ erwiederte Aleris in demſelben Tone,„ſo brauche ich ihm nicht mehr zu wuͤnſchen, als die Buͤrgertugenden ſeines ungluͤck⸗ lichen Vaters, dem ſelbſt ſeine aͤrgſten Feinde zugege⸗ ben haben, daß, wenn Moral, Tugend und Religion als die Eigenſchaften gewaͤhlt wurden, welche eine Krone verdienten, niemand ein hoͤheres und unwider⸗ ſtreitbares Recht auf deren Beſitze habe, als er. Maͤßig, weiſe und ſparſam, aber freigebig in der Be⸗ lohnung des Verdienſtes— ein Freund der Wiſſen⸗ ſchaften und der Muſen, aber ſtreng gegen den Miß⸗ brauch dieſer Gaben— ein wuͤrdiger Gentleman— ein guͤtiger Herr— der beſte Freund— der beſte Vater— der beſte Chriſt.—“ Ihre Stimme fing
an, unſicher zu werden, und ſchon hielt ihr Vater ſein Taſchentuch vor die Augen.
„Er war es, Madchen— er war es!—“ rief Sir Henry aus;„aber nichts mehr davon, ich bitte Dich— nichts meyr davon— genug; moͤge ſein Sohn nur ſeine Tugenden, beſtere Rathgeber und beſſeres
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