Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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glaube das Gehirn meines Sohnes iſt ſeit ſeiner Nie⸗

derlage immer noch benebelt er hat den Staub von Worceſter noch nicht herausgeklopft. Er ſchaͤme Dich! Ein junger Mann und niedergeſchlagen zu ſeyn, weil er einmal unterlag! Waͤr'ſt Du wie ich zwanzigmal geſchlagen worden, dann duͤrfteſt Du ſo ernſt ausſehn. Aber komm Alexis, die Farben ſind auf Deinem Pal⸗ lete gemiſcht bringe ein Vandikartiges lebens⸗ kraͤftiges Bild hervor, und ſtelle es neben die trocke⸗ ne Darſtellung unſeres Ahnen Vietor Lee.

Man muß hier bemerken, daß Alexis von ihrem

Vater in den Principien des hoͤchſten faſt uͤbertriebe⸗ nen Royalismus erzogen worden war, welchem ſich die Ritter hingaben und daß ſie wirklich eine Schwaͤrme⸗ rin fuͤr die koͤnigliche Sache war. Ueberdieß war ſie wegen der gluͤcklichen Zaruͤckkanft ihres Bruders bei guter Laune, und wuͤnſchte die Froͤhlichkeit ihres Va⸗ ters zu verlaͤngern, da dieſer ſchon in langer Zeit nicht ſo gluͤckſelig war.

In Gottes Namen ſagte ſieobgleich ich kein Apelles bin, will ich es doch verſuchen einen Alexander zu malen, ſo wie ich ihn in der Perſon unſeres ver⸗ bannten und hoffentlich bald wieder eingeſetzten Sou⸗ verains hoffe und zu glauben entſchloſſen bin. Ich werde nicht uͤber ſeine eigene Familie hinausgehen. Er ſoll allen ritterlichen Math und alle Kriegskennt⸗ niß ſeines Ahnen Heinrichs von Frankreich beſitzen, um ihm den Thron⸗wieder zu verſchaffen; alle ſei⸗