Teil eines Werkes 
13. Band, Woodstock oder der Ritter : eine Erzählung aus dem Jahre sechszehn hundert ein und fünfzig : 4. Theil (1826) Woodstock or The Cavalier
Entstehung
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11 ſeiner Flucht cbi eßen, und daß er die Liebe ſeiner Unterthanen beſitzt, iſt deutlich, da er, gewiß von Vie⸗ len gekannt, doch von N iemanden verrathen wurde.

Schaͤme dich Albert erwiederte ſeine Schweſter; iſt das die Weiſe, mit weicher ein guter Royaliſt den Charakter ſeines Fürſten beſchreibt, indem er bei jeder Figenſchat ein Beiſpiel anfuͤhrt, wie ein Kraͤ⸗

mer, welcher Leinn mit der Elle mißt? Schaͤme

dich! es iſt kein Wunder, daß ihr geſchlagen wurdet, wenn ihr ſo kalt fuͤr Euern König kaͤmpftet, wie ihr jetzt von ihm ſprecht.

Ich that mein Moͤglichſtes, um eine Aehnlich⸗ keit von dem Original zu zeichnen, das ich ſah und kannte, Schweſter Aleris, erwiederte ihr Bruder. Wuͤnſcheſt du aber ein Phantaſtegemaͤlde, ſo mußt Du Dir einen Kuͤnſtler ſuchen, welcher mehr Einvildungs⸗ kraft beſitzt, als ich.

So will ich dertüpftler ſelbſt ſeyn ſagte Alexis und in meinem uſer Monarch ſich dar⸗ ſtellen, wie er ſeyn ſollte vei einer hohen Wuͤrde wie er ſeyn muß bei ſeinem tiefen Fall ſo wie er ge⸗ wißlich iſt und wie jedes getreue Herz im Koͤnigreiche ihn halten ſoll.

Gut geſagt ſprach der alte Ritter.Sieh auf dieſes Bild und auf jenes! Hier unſer junger Freund ſoll urtheilen. Ich wette mein beſtes Pferd,(das heißt ich wuͤrde es wetten, wenn ich noch eines hätte:) das ſich Alexis als der beſſere Maler bewaͤhrt. Ich