Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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326 Georg Volker.

ſeines Vaters, hatte ſein Recht an das reiche Beſit⸗ thum ſeines natürlichen Bruders durch die geraubte Schenkungsurkunde hinreichend documentirt und daſ⸗ ſelbe als Fideicommiß wieder an ſein Haus gebracht; das Wappen der Grafen von Nellenburg über der Thür des Wohnhauſes erhielt ſomit ſeine vorige Bedeutung wieder, und was Volker geſäet, erntete nun der Feind ſeines Lebens.

Ein heiterer Herbſthimmel S ſeinen unt Segen dazu; und faſt ſchien es, als wolle die Na⸗ tur in ihrem Scheiden und Hinſterben der Menſch⸗ heit noch einen Troſt zulächeln für dieſes verhäng⸗ nißvollen Jahres dunklen Ausgang.

Ueberhaupt iſt es unter allen Jahreszeiten der Herbſt, welcher dem Odenwald jene wunderbaren Reize und Naturſchönheiten verleiht, di die des Frühlings verdunkeln und das Land der virthba⸗ ren Berge in ein wahres Paradies verwandeln; dann bräunen ſich die Wälder und geben den Ge⸗ birgsformen jenen ernſt⸗majeſtätiſchen, faſt düſtern Anblick, bei welchem wir uns unwillkürlich ſagen, daß hier ein Stück Menſchheits⸗Geſchichte begraben liegt, davon dieſe Berge, dieſe Wälder noch zu er⸗ zählen wiſſen, während keine Chronik mehr von ihr berichtet; ſelbſt die alten Burgruinen, welche von