Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 32¹

kaltem Muthe jener glanzloſen Stiege zu, die Dem⸗ jenigen, der da nichts mehr auf der Welt zu hoffen hat, ſo willkommen erſcheint, weil ſie ihn ja in's Reich der Vergeſſenheit und des Vergeſſenſeins hinab⸗ führt.

Aber dennoch ſollte das düſtere Schickſal, das einen edlen Menſchen durch alle ſeine tragiſchen Ver⸗ kettungen bis zum Selbſtmord führte, nicht ohne eine heilſame Wendung an Denen vorübergehen, die der Untergang Georg's zunächſt und am meiſten berührte; und jene wunderbare Magie des Unglücks, das aus fremder Seele in die unſere herübertönt und zum Erlebniß unſeres eignen Innern wird, ſchloß um Waldemars und Eugeniens Herzen ein Band, das Beide zwar jetzt noch bloß mit dem heiligen Namen Freundſchaft nennen, das aber vielleicht an einem glücklichen Tage dii beiden, ſo ganz für einander geſchaffenen Weſen noch inniger vereint und ihnen jenes Glück bereitet, das der Himmel immer nur ſeinen Lieblingen auf Erden gönnt, damit ſein ſon⸗ nenheller Schein wieder verſöhne, was ſein Blitz ſchwer und vernichtend getroffen hat.

Furchtbarer noch als den Grabenhof ſuchten die unſeligen Folgen der Revolution das friedliche Haus

der drei alten Fräulein heim, und hier konnte man m. 2