320 Georg Volker.
finſtre Mächte Deutſchlands Geſchicke heraufbeſchwö⸗ ren helfen und welche Hände den Gluthbrand der Revolution beſtändig von Neuem anſchüren, bis er eines Tages zur wildverheerenden Flamme wird. Mehr als durch alles Andete, was er in dieſem Kampf der ſtürmiſchen Elemenie erlebt hatte, wurde Waldemar durch Georg's Untergang erſchüttert. Sein Herz ſagte ihm, daß hier ein Menſch geſtorben ſei, der das, wofür er lebte und ſtritt, in ſeiner ganzen hohen Weihe erfaßt hatte, ohne aber den Enthuſias⸗ mus ſeines Herzens in ein richtiges maßvolles Ver⸗ hältniß zu den Dingen und Zuſtänden der Wirklich⸗ keit ſetzen zu können.
Und das war Volker's letzte Täuſchung geweſen: Er ſuchte den Tod, weil er ſich vergebens im Leben nach einem rettenden Port umſah; während ſchon die Hand des Freundes ſich zu ſeinem Schutze erhob, endete er allzuſchnell ein Daſein, für das es in ſei⸗ nen Augen keine Zukunft mehr gab.
Eugenia war ſeines Schickſals dunkler Engel ge⸗ worden; und ſtatt, wie ſie gehofft, an ihrer Hand in die lichten Räume eines glücklichen, von der Liebe und Poeſie reinen Idealen erfüllten und gehobenen Lebens, wandte er ſich, im Gefühl einer Entſagung, für die wir kaum einen rechten Ausdruck finden, mit
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