Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 317

und hatte hier endlich den Bruch vollkommen gemacht, der bereits zwiſchen den einzelnen Gliedern beſtand, ehe die Kataſtrophe ihn zur Entſcheidung führte. Wir ſagen nichts von den heftigen Auftritten und gegenſeitigen Erörterungen, welche ſtatt hatten, da Waldemar das erſte Mal wieder mit ſeinen Ver⸗ wandten auf einem benachbarten Jagdſchloß zuſam⸗ mentraf. Die Menſchen, die ſich hier nach ſo ſchreck⸗ lichen und erſchütternden Ereigniſſen wiederfanden, waren allzu verſchieden an Denkart und Lebensanſich⸗ ten, als daß man ſich über eine gemeinſame Anſchau⸗ ung in der Hauptſache hätte einigen können; im Gegentheil hatten die gemachten Erfahrungen den Abſtand nur noch weiter ausgedehnt und die Fami⸗ lienſtimmung in ihren feindlichſten Contraſten an den Tag treten laſſen; was ſchon vor der Revolution nur durch den Lack conventioneller Formen und Rück⸗ ſichten verdeckt worden war, erſchien jetzt mit einem Male als offner Zwieſpalt, als rückhaltloſe Abnei⸗ gung und Widerwillen; zwiſchen Waldemar und Alfred kam es bald zu den heftigſten Scenen; Letzte⸗ rer beſchuldigte den Major des Liebäugelns mit der Demokratie, Erſterer den Standesherrn des Liebäu⸗ gelns mit Narren und Spitzbuben; ein Wort gab das andere, und als jetzt, um den Streit der Män⸗