Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 303

von Bärenhorſt, Germanos und Georg Volker traten auch hier wieder in den Vordergrund der hochverrä⸗ theriſchen Verſchwörung. Volker, als der einfluß⸗ reichſte, erſchien natürlich auch als der am meiſten gravirte Urheber der Revolution, und der Kriegscom⸗ miſſair drang nun mit aller Entſchiedenheit und un⸗ terſtützt von dem Kriegsgeſetz auf Georg's Verhaf⸗ tung und deſſen Verurtheilung durch das Standge⸗“ richt. Waldemar konnte nach dem Allen zuletzt nur noch ſeine eigene Verantwortlichkeit, dem Souverain ge⸗ genüber, geltend machen; und dieſe war, wie die Acten gegen Volker vorlagen, längſt außer Frage geſtellt.

Mit ſchwerem Herzen harrte der Major auf Nach⸗ richt von dem Grabenhof; als der Bote noch immer ausblieb, entzog er ſich unter dem Vorgeben, die Brandſtätte des Schloſſes in Augenſchein nehmen zu wollen, den ſeit frühem Morgen andauernden Sitzungen der Unterſuchungs⸗Commiſſion, und be⸗ gab ſich ohne alle Begleitung hinauf auf den Schloß⸗ berg, wo ſich ſeinen Blicken eine Verwüſtung dar⸗ ſtellte, wie er ſie kaum in ſeiner Phantaſie ge⸗ hatte.

Joch rauchten überall die Trümmer, und die ſchwarzen Mauern mit den hohlen Fenſterräumen, die