Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 301

darin kniſternd hin⸗ und herirrte. Er ging dann wieder hinauf in ſeine Stube, gefolgt von den be⸗ ſorgten Blicken Veronika's, die ihm auf der Treppe nachlauſchte und hörte, wie er oben die Thür hin⸗ ter ſich abſchloß.—

Waldemar hatte ſchon am vorigen Abend in Er⸗ fahrung gebracht, daß Volker noch auf ſeinem Hof verweile und entſchloſſen ſei, die Entwickelung der Dinge daſelbſt abzuwarten. Nach dem ſchrecklichen Ausgang von Paul's Prozeß war es darum des Majors erſte Sorge, durch einen zuverläſſigen Mann, den er auf den Grabenhof ſandte, Nachricht einzu⸗ ziehen, welchen Eindruck dieſer blutige Act der uner⸗ bittlichen Gerechtigkeit auf Volker gemacht habe und ob ihn derſelbe nicht noch zur guten Stunde warnen und veranlaſſen werde, an ſeine Rettung zu denken, ehe es zu ſpät ſei. Schon hatte der dem Commando beigegebene Kriegscommiſſair auf Volker's Verhaf⸗ tung gedrungen; denn ſtündlich häuften ſich gegen denſelben die Zeugniſſe und dringenden Verdachts⸗ gründe, daß er vornehmlich den Aufruhr angeſtiftet habe, und ſelbſt Diejenigen, welchen um ihn bangte, mußten an ſeine Schuld glauben; Waldemar, der, je näher die Gefahr Georg's Haupt rückte, das tiefſte Mitleid mit ihm empfand, hatte bis dahin