Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 33

nicht— zur Courage. Was fragt der Franzoſe, der Pole und Ungar darnach, ob ihm der Feind in Uniform und in Reih' und Glied gegenüberſteht, wenn er ihn nur ſchlagen kann; während wir immer bloß mit der Feder, oder höchſtens mit der Zunge kämpfen wollen. Iſt's denn aber nicht beſſer, klüger und muthiger, man mißt ſich Stirn gegen Stirn mit dem Feinde, und ſchlägt ihn ein für alle Mal auf's Haupt, als daß man ſich mit ihm lange und um⸗ ſtändlich auf's Parlamentiren legt, und ſich am Ende gar von ihm über den Löffel barbiren läßt? Wochen⸗ lang haben wir Waffen und Munition aller Art an⸗ geſammelt und ſie in Kellergewölben verſteckt; jetzt, wo wir gleichſam zum Kampfe herausgefordert wer⸗ den, möchten wir ſie am liebſten gar nicht haben, denn das Ding könnte doch gefährlich werden! Ich aber ſage Dir, Freund, die Actien der Revolution ſind im Steigen, wenn wir nur nicht auf ihr Fallen ſpeculiren, das heißt, uns ducken. Die Fürſten ſind wahrhaftig kluge Leute, und wir Demokraten ſollten von ihnen lernen; gleich laſſen ſie ihre Sol⸗ daten marſchiren und das Kalbsfell ruft durch's ganze Land die treuen Vaterlandsvertheidiger um den gefährdeten Thron! Wir aber, wir kriechen ſchnell in's alte Schneckenhaus zurück und laſſen⸗ II. 3