Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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32 Georg Volker.

begehrte: Steuern, Zölle und Frohnden waren abge⸗ ſchafft, der Wald und der Acker freigegeben, der Bauer konnte thun und laſſen was er wollte, er brauchte nur im Nothfall die Fauſt zu ballen, und Alles wurde ihm von Obrigkeits wegen bewilligt. Man hatte eben ohne Kampf und Mühe ſoviel Freiheit erlangt, ja ſie war, ſo zu ſagen, mit den Schwalben in's Land gezogen, daß man billiger⸗ weiſe darüber ſtutzte, als nachträglich hinter den Schwalben die Bayonnette kamen, und hinter dieſen gar Kanonen und— ein Kriegscommiſſarius—

Volker und Germanos faßten natürlich das Er⸗ eigniß, jeder von ſeinem eignen politiſchen Geſichts⸗ punkte aus, auf; während es bei Erſterem neue Zweifel und Bedenken über die Möglichkeit einer Volkserhebung hervorrief, war es bei dem kampfes⸗ muthigen Germanos bald eine ausgemachte Sache, daß eine ſolche nun erſt überhaupt möglich und er⸗ folgreich ſei.

„Was hat uns denn ſeither Anderes geſchadet, als die Thatloſigkeit!“ ſagte er zu dem Freund, da dieſer ihn einige Tage nach dem Einrücken der Trup⸗ pen faſt rathlos fragte, was nun geſchehen ſolle. „Sonderbare Menſchen, dieſe deutſchen Revolutionaire! Zu Allem haben ſie Talent, ja ſogar Muth, nur