Teil eines Werkes 
3. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker.

Zweites Capitel.

Man kann ſich denken, daß dieſe Wendung der Dinge unſern Freunden ebenſo unerwartet als unge⸗ legen kam. Das Einrücken einer immerhin beträcht⸗ lichen Streitmacht mit einem tüchtigen und erprobten Führer an der Spitze lag keineswegs in ihren Be⸗ rechnungen und ſchlug bei manchem der Verſchwor⸗ nen im erſten Eindruck allen Muth und alle Hoff⸗ nung nieder. Je weniger man ſich bis dahin über das eigentliche Ziel der Revolution klar geworden und bei Manchem vielleicht ſelbſt der Gedanke, daß es zum Blutvergießen kommen könne, kaum aufge⸗ taucht war, um ſo mehr frappirte die plötzliche Ge⸗ wißheit, daß man ſich nun wirklich inmitten eines kriegeriſchen Zuſtandes befand und ein Feind da war, den man nicht ſo leicht mit den gewöhnlichen Hülfs⸗ mitteln der politiſchen Agitation beſeitigen konnte. Bis dahin war ja im Grunde Alles friedlich und nach beſtem Wunſch abgelaufen; ohne Gewalt hatte man ſich, einzig unter den Auſpicien der gemüthlichen Anarchie, in den Beſitz alles deſſen geſetzt, was man