Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker.

deren Mutter! Was intereſſiren Dich alſo dieſe Spinnſtubenmährchen? Komm, komm, laß Baloſcha Baloſcha ſein, ich ſage Dir, es iſt wenig Verſtand darin, aber deſto mehr Unſinn!

Georg! Georg! ſtammelte das Mädchen, in innerſter Seele erbangend, und ſah ſich ſcheu in der Grotte um.Mir graut, wenn ich Dich ſo reden höre!

Da haben wir's ja! rief er unmuthvoll und ſtand haſtig auf.Geſpenſter in jedem Winkel! Der einſame Aufenthalt in dieſer verwünſchten melancho⸗ liſchen Höhle hat Dich ganz überſpannt gemacht. Wozu aber auch ſolche Träumereien? Ich bitte Dich noch einmal, Annli, gieb dieſe kindiſche Neigung auf; ein junges Mädchen gehört nicht mutterſeelen⸗ allein in den Wald und am wenigſten ſoll es ſo halsbrechende Pfade wählen und ſteile Felſen erklim⸗ men. Nicht wahr, Annli, Du verſprichſt mir, nie⸗ mals wieder hierher zu kommen? Bei Deiner Liebe, ſüße Annli, Du verſprichſt es mir? ſetzte er ſanfter hinzu und drückte ſie zärtlich an ſich, als er in ihren beſtürzten Zügen den ſchmerzlichen Eindruck bemerkte, den ſeine Worte auf ſie machten.

Krampfhaft warf ſie ſich in ſeine Arme und rief

ſchluchzend: