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Georg Volker.
ergriff ihn ein ſonderbar unheimliches Gefühl; denn kein anderes Verſteck zeigte ſich ihm, außer dem ſchwindelnden Abgrund in der Waldestiefe!
Und doch konnte ſie keine zehn Schritte von ihm entfernt ſein! Er ging zu wiederholten Malen nach der Seite, wo der dunkle Epheu an dem Felſen em⸗ porrankte; ſein Auge betrachtete ſpähend jeden Win⸗ kel, dann kehrte er wieder auf die öſtliche Seite zu⸗ rück, wo der Lindenzweig ſtand— nirgends war ſie zu finden!
Georg's Bangen war ebenſo groß wie ſein Staunen über dieſes unerklärbare Verſchwinden; faſt fühlte er ſich verſucht, an Zauberei zu glauben.
„Annli! Annli!“ rief er und ſeine Stimme zit⸗ terte vor Sorge und Ungeduld.
„Was willſt Du, Georg?“ erwiederte ſie und ſtand, als er ſich haſtig nach ihr umkehrte, unbe⸗ fangen vor ihm.
„Wo warſt Du? Welch ein ſchlechter Spaß!“ rief er im erſten Eindruck der Ueberraſchung voll Unmuth.„Wer wird auf dieſer gefährlichen Höhe, wo jeder unvorſichtige Schritt Einem das Leben ko⸗ ſten kann, Verſteckens ſpielen!“
„Ich begreife Dich nicht!“ verſetzte Annli, zwar ernſthaft, aber doch mit ſchelmiſchem Blick.„ Sieh


