Teil eines Werkes 
2. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker.

Mit dieſem Plan beſchäftigt, war ſie ſchweigend neben ihm hergeſchritten, voll von der Freude, die ſie dem Geliebten zudachte. Auch Georg ſprach we⸗ nig, und erſt, als ſie zu den Felſen gelangten, fragte er ſie zerſtreut:

Nun, wohin gehen wir denn eigentlich?

Da hinauf, ſagte ſie und deutete lächelnd in die Höhe.

Wie! Auf den Eulobenkopf? fragte er verwundert und blickte zweifelhaft an den ſteilen Felswänden hinan.

Da unten ſieht's ſchlimmer aus als der Weg in Wirklichkeit iſt, verſetzte Annli wohlgemuth. Folge mir nur und gieb mir Deine Hand; ich kenne genau den Pfad und war ſchon oft oben; auch ſteckt dort der Lindenzweig.

Dort oben? rief Georg urfir.Was haſt Du dort zu ſchaffen? Sei kein thörichtes Kind, Annli! Als wilder Knabe erkletterte ich wohl auch dieſe Felſen und kam mit heiler Haut wieder herun⸗ ter, aber jetzt!

Jetzt geht's noch leichter wie damals! fiel ihm das Mädchen in's Wort.Denn ein Mann muß doch mehr können, als ein Bube, oder gar als ein Mädchen! Siehſt Du, Georg, ich klettre Dir voran, folge nur getroſt!