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Georg Volker.
kirchliche Gepränge fehlte, Paſtor, Küſter und Schul⸗ meiſter daheim blieben und auch das ſonſt übliche Trauergeläute nicht gehört wurde, ſo erblickten ſie in dem Ganzen viel eher eine politiſche Demonſtration als eine kirchliche Trauerhandlung, und zudem ſagte ſich's ja ein Jeder ſelbſt, daß er weniger dem todten Konrad zu Liebe als dem lebenden Grafen zum Haß, ſich dem Leichenzug angeſchloſſen habe. Schließ⸗ lich kam noch hinzu, daß um dieſelbe Zeit mehrere große Volksverſammlungen, welche rein politiſche Zwecke hatten, in der Umgegend gehalten wurden, wovon die Kunde auch in die Berge von Nellenburg drang; und die Bauern meinten nun nachträglich, jener Leichengang habe im Grunde kaum etwas Anderes bedeutet. Hatte ihnen ja doch die Rede des Hauptmanns viel mehr zu denken gegeben, als die gewöhnliche Leichen⸗ predigt ihres alten Pfarrers, der ſie jederzeit auf den Himmel verwies, und auf das iederſehen in einer beſſeren Welt vertröſtete, währent Vetter Peter noch am Grabesrand am wirklichen Leben feſthielt, und ihnen die Mittel und Wege zeigte, ſich daſſelbe ſo leicht und angenehm als möglich zu machen. Man ſieht, der alte Bär hatte auch diesmal wieder den Nagel auf den Kopf getroffen; er war als Prediger in der
Wüſte unter ſie getreten, und hatte ihnen das ue


