Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 253

dem Hofe zu bringen. Er ſelbſt kehrte auf dem nächſten Wege in's Dorf zurück, fand indeſſen Alles hier ruhig. Die Bauern ſaßen friedlich in den Schenken, und unterhielten ſich von den einzelnen

Begebenheiten und Actionen des in den Annalen

ihrer Dorfgeſchichte ſo denkwürdigen Tages. Auf dem Wege nach dem Hauſe der drei Lilien begriffen, begegneten ihm am Ende der langen Dorfſtraße mehrere Leute, die von dort herkamen und ihm die Nachricht von dem Tode des Wilddiebs brachten, der eben unter den Händen des Chirurgen verſchieden war. Auf dieſe Kunde hin änderte Georg ſeinen Entſchluß, da ihn dort doch nur Unruhe und neue Verwirrung erwarteten, und er auch keineswegs in der Stimmung war, die wahrſcheinlich ſehr große Neugierde der drei Fräulein nach den heutigen Vor⸗ gängen im Schloß zu befriedigen.

So ging er denn beim völligen Einbruch der Dunkelheit durch das Dorf zurück, und ſchlug den Weg über den Berg nach dem Grabenhof ein.

Die Nacht war ungewöhnlich hell und heiter, obwohl nur einzelne Sterne am Himmel ſtanden und der Mond noch nicht aufgegangen war; ein warmer Frühlingshauch wehte über die Erde; und hätte der Wald im Laube des Sommers gerauſcht, die Luft

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