Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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24⁴4 Georg Volker.

blieben ſie in der geöffneten Flügelthür ſtehen und harrten noch einmal in drohender Poſition, was ihr Freund, derBauernkönig, gegen ihren Grafen, den Sultan, ausrichten werde, zumal ſie nun ſelbſt ein Wort mitſprechen wollten.

Georg aber, dem es nicht entging, daß der Graf durch dieſen Steinwurf beſſer als durch alle Gründe der Vernunft über das Gefährliche eines längeren Widerſtandes von ſeiner Seite aufgeklärt worden war, hob ſchnell den Stein auf, und ihn Jenem hinhaltend, ſagte er in prophetiſchem Tone:

Sehen Sie, Herr Graf, dies iſt nur ein Stein, aber ſein Sinn ſpricht wahrlich deutlich genug; denn die Hand, welche ihn aus der Mauer Ihres Schloſſes riß, hat damit den Anfang gemacht zu dem furchtba⸗ ren Werk jenes Geiſtes, der ſchon vor Jahrhunderten die Stammburg Ihrer Ahnen zertrümmerte, und der, heute abermals heraufbeſchworen, ſich ſchwerlich ver⸗ ſöhnlicher zeigen würde, als zur Zeit des Bauernkrie⸗ ges.

Dieſes deutliche Argument wirkte endlich; und den ſtolzen Ariſtokraten ergriff zum erſten Mal die Vorſtellung jenes Verhängniſſes, das wohl Jahre und Jahrzehnte hindurch ungeahnt über dem Haupt des Menſchen ſchwebt, plötzlich aber mit Lawinen⸗