Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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24⁴2 5 Georg Volker.

immer lauter; kurz, es war ein Moment der allge⸗ meinſten Verwirrung und Rathloſigkeit.Waffen! Waffen! ſchrie der Graf, und der Amtmann, der aus Angſt nicht recht mehr hörte, ſtürzte nach der Waſſerflaſche; umſonſt verſuchte Volker noch einmal die ganze Kraft ſeiner Beredtſamkeit auf den ſtolzen eigenſinnigen Charakter, um ihn zur Nachgiebigkeit zu bewegen, indem er ihm die unglückſeligen Folgen darſtellte; umſonſt trat jetzt ſelbſt die Gräfin auf Georg's Seite, umſonſt ergriff ſelbſt der zitternde Amtmann die Partei des Wilddiebs und bat um deſſen ſofortige Freilaſſung: je mehr Bitten und Ver⸗ nunftgründe vorgebracht wurden, um des Grafen faſt dämoniſchen Trotz gegen die drohende Gefahr zu er⸗ weichen, um ſo raſender beſtand dieſer auf ſeinem einmal gefaßten Entſchluß, ſo daß endlich Volker mit erſchütterter Stimme ausrief:

Nun, wohlan Herr Graf, ſo erfahren Sie es an ſich und den Ihrigen, wohin ſolche Unnachgiebig⸗ keit führt. Ich habe hier Nichts mehr zu ſchaffen, da Sie weder auf die Stimme der Menſchlichkeit, noch auf die der gebietenden Noth hören wollen. Die Bauern ſind raſend, Gott aber wird darüber richten, wer ſie ſo weit gebracht hat!

Verlaſſen Sie uns nicht, beſter Herr Nachbar!