Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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mochte er auch wohl fühlen, und bückte ſich deshalb

Georg Volker. 239

was ſoll er auch noch dort? Der Hof iſt ja nun bürgerliches Gut, ein Bauernhof wie jeder andere, und da ich ſeit einigen Tagen ſicher weiß, daß er mein bleibt, ſo will ich den übermüthigen Schmuck wegthun und ihn hinten am Thurme des Narren Sie kennen ja wohl das alte Gemäuer, Herr Amt⸗ mann? einfügen laſſen.

Eine fahle Bläſſe überflog bei dieſen Worten das Geſicht des Standesherrn und ſeine Beſtürzung war ſo groß, daß es ihm nicht möglich wurde, den Blick von Georg's ruhigem Auge auszuhalten. Sein wür⸗ diges Factotum, der Amtmann, verlor gleichfalls den letzten Reſt ſeiner improviſirten Faſſung; und wenn er auch nicht bleich wurde, wie ſein Gebieter, ſo ging doch Etwas in ſeinen Zügen vor, was einem böſen Gewiſſen ähnlicher war, als einem guten. Dies

ſchnell zu dem Grafen nieder, als wolle er einen leiſen Befehl von demſelben entgegen nehmen, in Wahrheit aber nur, um ſeine gränzenloſe Verwirrung den Anweſenden zu verbergen.

Der Gräfin war die Beſtürzung der Beiden nicht entgangen, obwohl ſie gar nicht begriff, was Volker mit dieſen gleichgültigen Worten hatte ſagen wollen. Aber als eine kluge Weltdame, und in der Kunſt der