Teil eines Werkes 
1. Band (1851)
Entstehung
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Georg Volker. 233

„Nein! Nein! Nein!“ rief der Graf zähneknir⸗ ſchend und ſo wüthend mit dem Fuß ſtampfend, daß ſein würdiger Gerichtsherr erſchrocken zurückprallte. „Wenn Sie nicht den Muth haben, ſo will ich ſehen, wer Herr in dieſem Schloß iſt, die Hallunken oder iche

Und ſchon griff er abermals in blinder Raſerei nach der Büchſe, um damit an's Fenſter zu ſtür⸗ zen, als mehrere ſeiner Diener athemlos in den Saal geflüchtet kamen und meldeten, daß die Thür des Treppenthurms keine Minute mehr den Artſchlä⸗ gen der Angreifenden Widerſtand leiſten werde.“

„Weh! Weh! Wir ſind verloren! Wo iſt Euge⸗ nia!“ ſchrie die Gräfin händeringend.

Da, in dem Moment, wo alle Anweſenden wirk⸗ lich glaubten, daß der Herrin Schreckensruf furchtbar in Erfülluug gehen würde, und Mancher ſich, um ſein Leben bangend, ſchon nach einem Ausweg zur Flucht umſah, faſt in dem Moment, wo eben ein wildes Triumphgeſchrei ihnen ankündigte, daß die Bauern die Thür wirklich eingebrochen hatten, ent⸗ ſtand plötzlich unten im Hof eine Todtenſtille. Gleich darauf hörte man eine männliche Stimme laut und vernehmlich reden, und als die Gräfin zwiſchen Furcht und Hofng ſich dem Fenſter nahte, um durch die