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Georg Volker. 7
zuruhen, ließ ihn einen Augenblick des Führers ver⸗ geſſen, der ihn hierher geleitet; und als er ſich wie⸗ der nach ihm umſah, war derſelbe in der Dunkelheit verſchwunden. Das Licht aber flimmerte noch eine Zeitlang, wie wenn es getragen würde, hin und her, ein kurzes Hundegebell beſtätigte ihm gleich darauf die Nähe menſchlicher Wohnungen, und eh' er ſich deſſen noch verſah, ſtand er wirklich ſchon vor meh⸗ reren großen dunklen Gebäuden. Der Weg theilte ſich zur Rechten und zur Linken, aber weder ein Thor noch ſonſt ein Eingang war zu erſpähen, auch das Licht war fort; dahingegen entdeckte er bei wei⸗ terem Forſchen, daß ihn ein ziemlich breiter Waſſer⸗ graben von den Häuſern ſchied, deren Fenſter alle dunkel waren. Drüben erhob ſich ein terraſſenförmi⸗ ges Mauerwerk und verlieh dem einſamen weitläufi⸗ gen Gebäude ein alterthümliches kloſterartiges An⸗ ſehen. Unwillkürlich mußte Germanos an die Be⸗ ſchreibung des Freundes von deſſen einſamem Hofe denken, und die freudige Vorahnung von der Nähe ſeines Reiſezieles trieb ihn bald längs des Grabens hin, der an der Landſtraße mit hohen Pappeln be⸗ pflanzt war. Er unſchritt, ſo weit er in der Dun⸗ kelheit zu unterſcheiden vermochte, das ganze Gehöfte, welches inſelartig rings von Waſſer umgeben war,


