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ten mit angehaltenem Athem. Dann wußte er, daß es der See war, der immer näher und näher heraufwogte.
Er ſprang empor und eilte auf dem höher gelegenen Herrnweg nach der andern Seite des Wildſteins, von wo man die Ausſicht nach den Heiligenwieſen frei hatte.
Faſt wie Tageshelle lag es auf der weiten ſtillen Trift, faſt noch heller als Tag beſchien der Mond einzelne Flächen der Wieſen, während hier und da noch die Feuer des verlaſſenen Feſtes glimmten.
Und wie Joſt noch lauſchend ſpähte und des Geſichtes harrte, das ihm dasjenige, was eben unter der Erde vorging und das, was in dieſem Augenblicke ſein Innerſtes bewegte, enthüllen ſollte, ſah er plötzlich aus dem gegenüber lie⸗ genden Walde hervor etwas Weißes ſchimmern, gleich darauf ein weißes Pferd— ſo weiß, wie Walpurgs Iduna, und die es lenkte, war Wal⸗ purg! Im raſcheſten Ritt ſprengte ſie über die Wieſen ihm entgegen, ſchon hatte ſie faſt die Mitte derſelben erreicht, er ſah ihren wehenden Schleier, wehen ihr Gewand, wehen ſilberne Mähnen— da plötzlich ging ein Schrei hell


