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an dieſelbe Stelle der Felsgruppe, von wo, wie wir erzählten, wenige Stunden vorher Walpurg durch die immer höher ſteigende Fluth vertrieben worden war. Jetzt reichte hier bereits das Waſſer bis an die Stufen der Niſche und bildete eine einzige mondhelle Fläche, auf der die Schatten ſchwanker Wipfel langſam hin und her gingen.
Da erſt merkte Joſt, der ſonſt den Käfer im Holze hörte, auf die gewaltigen Vorgänge in der Natur, und das unterirdiſche Dröhnen von der Wieſe herauf, als kämpfte dort Waldesrau⸗ ſchen mit Meeresbrandung, nahm auf einmal ſeine Aufmerkſamkeit in Anſpruch. Anfangs wie trunken, bald aber mit helleren und zuletzt mit ganz hellen Sinnen lauſchte er auf, er ſah die Waſſer ringsum, hörte das Brauſen von noch ferneren Waſſern.„Kühleborn allerwegen!“ mur⸗ melte er, faſt noch mehr betroffen über dasjenige, was er nicht ſah, als über das, was doch ſeine nächſte Sorge hätte in Anſpruch nehmen ſollen, nämlich der bereits faſt ganz von den Fluthen umſpülte Wildſtein.
„Das iſt der See!“ ſagte er ſich plötzlich, bengte ſich zur Erde nieder und lauſchte, das Ohr feſt an den Boden gedrückt, einige Minu⸗
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