——,
—
—.
nicht Herr ſeyn können,“ ſagte ſie mit warnen⸗ der Stimme.
„Iſt's nicht das Erntefeſt!“ ſprach Marlo dagegen mit gehobenem Muth,„Und da, dächt' ich, ſollten wir feiern nicht allein dieſes Jahres Segen an dem, was uns der Himmel an leib⸗ licher Nahrung beſchieden, ſondern auch das, was ſo lange Jahre hindurch, ein unbekanntes Geſchick, über unſern Häuptern ruhte und viel⸗ leicht die Urſache von ſo manchem düſteren Schat⸗
ten in unſrem Daſeyn geweſen iſt. Nun aber
auch hier alles einen friedlichen Ausgang ver⸗ ſpricht, die Furcht vor Schaden immer mehr ſchwin⸗ det und dagegen der Gewinn an Erfahrung und innerem Erlebniß immer ſicherer wird, ſollten wir es ſchon wagen, auch dieſe Ernte feſtlich zu feiern und den Herbſt zu ſegnen, der uns ſo reiche Erfüllung beut. Komm, liebe Walpurg, haſt Du doch ſelbſt das ſchöne Wort ausgeſprochen, daß unſre Liebe eine Verſöhnung ſeyn ſolle alles feindlichen Mißgeſchicks im Leben!“
„Wohlan, ſo ſey's,“ erwiederte ſie und folgte ihm aus der Felſenſchlucht dorthin, wo hinter dem hellen Buchwald düſtere Tannen hervor⸗ winkten. Bald traten ſie in den Schatten der⸗
⸗
——


