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großes, mit den Hausfarben geſchmücktes Zelt für die Herrſchaften aufgeſchlagen war; Mehrere tauſend Menſchen waren anweſend, und das Ganze gewährte ein eben ſo reizendes als eigen⸗ thümliches Bild von einem wahren Volksfeſte. Ueberall wo es im Walde oder am Saum der Wieſen einen Schatten und weiches Moos dazu gab, lagerten Gruppen von glücklichen Menſchen, an verſchiedenen Orten ſpielten Muſikbanden den jüngeren Leuten zum Tanze auf, und außerdem hatte das Feſt aus der ganzen Umgegend ver⸗ ſammelt, was ſich ſonſt zerſtreut auf Jahrmärkten und Kirchweihen, bei Hochzeiten und Kindtaufen von der holden Muſika ernährte, alſo alle Bän⸗ kelſänger und Virtuoſen auf der Geige und Cla⸗ rinette, auf Harfe und Drehorgel. Auch eine Geſellſchaft engliſcher Künſtler fehlte nicht, die durch Pauken⸗ und Trompetenſchall die ſchau⸗ luſtige Welt zu ihren halsbrechenden Künſten herbeilockte, und weiter unten, wo unter großen Schmorpfannen die Feuer brannten, weiſſagte ſogar eine Zigeunerfamilie Jedermann aus den Linien der Hand all' das Gute und Schöne, wovon ſich die klugen braunen Leute nur immer einen kleinen klingenden Dank verſprachen.


